Mittwoch, 6. Mai 2015

Stoffwindeln - Windelfrei

Leider bin ich nicht der supermotivierte Blogger, aber ich werde versuchen mich dran zu halten. :)

Ich bin ja mittlerweile Mama von zwei süßen Jungs (3,5 Jahre und 2 Monate) und ich möchte in meiner Lebensweise versuchen, ihnen erstmal wichtige Werte mitzugeben und außerdem meine Lebensweise so zu gestalten, dass auch für sie das Leben auf unserer Erde noch lebenswert ist.

Ich habe mich da schon bei meinem ersten Kind intensiv mit dem Thema "Stoffwindeln" beschäftigt. Daher habe ich mich damals dazu entschieden meinen Sohn in Stoffwindeln zu wickeln. Nach viel herumprobieren mit unterschiedlichsten Herstellen habe ich mich schlussendlich für die "Coolababy" entschieden. Und zwar aus dem Grund, da die damals der einzige Hersteller war, der die Windeln mit Druckverschluss hergestellt hat. Die, die mit Kletter zu schließen waren, haben mir nicht so gefallen, da die meinen Sohn im Bauchbereich immer etwas gekratzt haben und daher rote Striemen hinterlassen haben. Die Zweihöschenwindeln waren mir zu kompliziert, wenn über das Windelhöschen noch ein zweites Höschen benötigt wird. Mir haben die Einhöschenwindeln mehr gefallen und auch mein Mann fand die besser, da sie vom Verwenden an Wegwerfwinden erinnern.
In Niederreich macht es auch wirklich Sinn, sich Stoffies anzuschaffen, weil dies sogar vom Land finanziell unterstützt wird (von den anderen Ländern weiß ich das leider nicht so genau, dies erfährt man aber beim Melden des Kindes).

Diesmal jedoch habe ich mich ganz intensiv mit dem Thema "Windelfrei" beschäftigt und ich versuche meinen zweiten Sohn ohne Windeln aufzuziehen.
Wir haben in seiner ersten Lebenswoche begonnen, und zwar, als wir vom Krankenhaus heim gekommen sind. Wir haben es recht fix geschafft, das große Geschäft nur noch ins Töpfchen oder ins Waschbecken gehen zu lassen. Das funktioniert mittlerweile ziemlich einwandfrei, ist nur etwas schwierig, wenn wir unterwegs sind, weil hier oft die Möglichkeiten nicht so gegeben sind, bzw. er sich in fremder Umgebung auch nicht immer so leicht tut.
Wie erkenne ich das große Geschäft, fragst du dich? Naja... Zu Beginn wars meist so, dass er gestillt wurde und dann anfing, nicht mehr ordentlich zu trinken, sondern immer am Busen an- und abzudocken. Ich hab in solchen Momenten versucht, ihn irgendwo (Schüssel, Topferl oder Waschbecken) abzuhalten und oftmals ist was reingegangen. Mittlerweile habe sich seine Zeichen verändert und er fängt zu drücken an. Fast jede Mutter erkennt das, wenn das große Geschäft ansteht. Wenn dieser Zeitpunkt genutzt wird und das Baby irgendwo drübergehalten wird, ersparen wir uns die Wickelei oder im schlimmsten Fall das Brausen des Babys ;)

Ich steh da echt drauf, weil ich super die Stoffwindeln, die ich schon zu Hause habe, verwenden kann und ich aber die Sauerei mit dem Gaggsi drin nicht habe. Navhdem jetzt zudem die warme Jahreszeit kommt, können wir das auch noch etwas forcieren und es werden mit Sicherheit noch Einträge hier im Blog folgen.

Beim kleinen Geschäft sind wir nämlich noch nicht so weit. Da tu ich mir oft noch recht schwer, das zu erkennen. Momentan praktizieren wir auch nicht "Windelfrei" sondern "Windelminimiert" :)
Wann es jedoch eigentlich immer Sinn macht, meine kleinen Mann übers Waschbecken zu halten, ist nach dem Munterwerden. Da geht immer was. Und ich muss sagen ich hoffe, dass ich es in der jetzt kommenden warmen Jahreszeit schaffe, wirklich auf "windelfrei" zu kommen.

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